Tablets – Schulbücher von morgen?

„Ich habe damals noch mit richtigen Büchern aus Papier das Alphabet gelernt“ – Diesen Satz werden vielleicht schon bald Eltern so oder so ähnlich ihren Kindern erzählen.
Besonders krass ist dieser Trend vor allem in den Hochschulen der Bundesrepublik zu erkennen. Vorbei sein sollen die Zeiten, in denen sich allerhand Lehrmaterial in den Studentenbuden stapelt, denn mittlerweile gibt es doch schon viel praktischere Lösungen. Es existieren virtuelle Klassenräume, in denen sich Schüler und Studenten vernetzen- oder Cloud-Speicher mit denen Daten gemeinsam bearbeitet werden können. Zwar steigt mit der voranschreitenden Digitalisierung auch der Wettbewerb der Hochschulen untereinander, da sie zunehmend in internationaler Konkurrenz stehen, jedoch bringt es auch für sie Vorteile. Wissenschaftliche Arbeiten der Bibliotheken können digital erfasst- und online bereit gestellt werden. Somit können sie auch global ausgetauscht werden.
Auch Onlinevorlesungen, die die Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) in München als erstes eingeführt hatte, werden sehr gut angenommen – und zwar sogar international.
Ein anderer Punkt sind jedoch die hohen Kosten für die Digitalisierung. Was mit geeigneten Geräten anfängt, erstreckt sich über teure Software bis hin zu Speichermedien und anderem digitalen Zubehör. Ob Deutschland hierfür schon das nötige Kleingeld hat, bzw. es einsetzen möchte ist eine andere Frage. Fakt ist jedoch, dass es hier noch großes Potenzial gibt.
Das Fundament für das alles existiert also schon – jetzt muss nur noch an der Umsetzung gearbeitet werden.

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