Cloud Computing – Wie funktioniert das eigentlich?

Alle sprechen über die Cloud, aber habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, wie sie überhaupt funktioniert? Cloud Computing ist einer der angesagtesten Trends im digitalen Bereich. Heutzutage läuft mehr über die Datenwolke, als wir eigentlich denken. Spotify, Facebook, Amazon – überall lagern unsere Daten und eigentlich wissen die meisten gar nicht, was da alles dahinter steckt. Nicht nur technisch ist das eine Herausforderung, auch die Verwaltung muss immer funktionieren. Läuft mal etwas nicht, dann können womöglich Millionen von Nutzern nicht auf ihre Daten zugreifen.

Um mal ein bisschen für Aufklärung zu sorgen, hab ich hier einfach mal ein Video für euch rausgesucht:

 

Ein Mann, ein Projekt und jede Menge Spam

Er tut genau das, was ihr nicht tun solltet. Er lässt sich absichtlich jeden Tag durch tausende von Spam-E-Mails bombardieren. Seine Mission? – Der meist gespammte Mensch des Planeten zu werden.

Wie kommt man auf so einen Unfug, werden manche jetzt fragen, doch das Ganze hat System. Er ist Initiator des so genannten „Spamschlucker-Projekts“. Da er schon lange fasziniert von guten Spam-Mails und Phishing ist, rief er das Projekt ins Leben, um quantitativ und qualitativ alles zu dokumentieren, was der Spam-Markt momentan so hergibt.

Da wo sich andere einen Spamfilter wünschen, da kommt er erst so richtig in Fahrt. Um diese Unmengen an Spam zu bekommen, hat er sich 20 verschiedene E-Mail-Adressen angelegt und sie auf die verschiedensten Arten in Umlauf gebracht. Verbreitung über Webseiten, Eintragung in Gewinnspiele, Poker-, und Porno-Newsletter, Klicken auf Links in Spam-Mails – es gibt nichts was er nicht schon ausprobiert- und ausgiebig dokumentiert hat.

Berthold Metz heißt der Meister des Spams. Er sieht sein Vorhaben eher als „empirisches“ und „künstlerisches“ Projekt an. In der Tat kann er einen sehr guten Beitrag damit leisten, um Spam in Zukunft besser zu verstehen, auf Besonderheiten besser zu reagieren oder einfach der Gesellschaft zu zeigen, was hinter dem illegalen Geschäft steckt. Zwar kann ich die Feststellung nicht ganz nachvollziehen, Spam als etwas Positives umzudeuten und seine Berufung als „künstlerische Existenz in der Wohlstandsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“ damit auszudrücken, aber faszinierend ist das Projekt irgendwie schon.

Eins steht jedenfalls fest – Dieser Mann braucht wohl keinen Spamfilter zum Schutz vor Schadmails.

 

GEMA vs. YouTube

Es geht um Musik … und Geld – viel Geld. Das sind die Inhalte des Rechtsstreits, der seit einigen Jahren von der GEMA gegen die Internet-Plattform YouTube ausgetragen wird.

Die GEMA findet es nämlich alles andere als okay, dass sich auf YouTube urheberrechtlich geschützte Musikvideos befinden. Aufgrund dessen ist die Gesellschaft felsenfest davon überzeugt, dass es sich bei YouTube um einen Musik-Streaming-Dienst handeln muss. Google, der Inhaber der Internet-Plattform ist da ganz anderer Meinung. Es handle sich doch schließlich nur um eine Plattform, auf der die Nutzer für die bereit gestellten Inhalte verantwortlich sind, auch wenn diese urheberrechtlich geschützt sind. Die GEMA ist mit diesem Statements seitens YouTube aber nicht zufrieden. Vor den zahlreichen Musikvideos internationaler Künstler werde doch Werbung geschaltet, mit der Google einen Haufen Geld verdiene, so der Vorwurf.

YouTube

Die beiden Streithähne können sich seit dem Auslaufen einer Interimsvereinbarung im März 2009 nicht mehr einigen, wie sie ihre Geschäftsbeziehungen fortsetzen wollen. YouTube möchte den Künstlern eine Beteiligung an den Werbemaßnahmen zusichern, die GEMA wiederum fordert eine Vergütung pro angesehenes Video.

Letztendlich müssen sich die beiden wohl darüber einig sein, dass sie uneinig sind. Eins ist jedoch klar: Wenn die Künstler von dem lukrativen Geschäft auf YouTube ausgeschlossen werden, dann werden wir uns wohl in Zukunft nicht mehr über kostenfreie Musik-Videos freuen können – wäre doch schade oder?

Tablets – Schulbücher von morgen?

„Ich habe damals noch mit richtigen Büchern aus Papier das Alphabet gelernt“ – Diesen Satz werden vielleicht schon bald Eltern so oder so ähnlich ihren Kindern erzählen.

Digitalisierung Bildung
Besonders krass ist dieser Trend vor allem in den Hochschulen der Bundesrepublik zu erkennen. Vorbei sein sollen die Zeiten, in denen sich allerhand Lehrmaterial in den Studentenbuden stapelt, denn mittlerweile gibt es doch schon viel praktischere Lösungen. Es existieren virtuelle Klassenräume, in denen sich Schüler und Studenten vernetzen- oder Cloud-Speicher mit denen Daten gemeinsam bearbeitet werden können. Zwar steigt mit der voranschreitenden Digitalisierung auch der Wettbewerb der Hochschulen untereinander, da sie zunehmend in internationaler Konkurrenz stehen, jedoch bringt es auch für sie Vorteile. Wissenschaftliche Arbeiten der Bibliotheken können digital erfasst- und online bereit gestellt werden. Somit können sie auch global ausgetauscht werden.
Auch Onlinevorlesungen, die die Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) in München als erstes eingeführt hatte, werden sehr gut angenommen – und zwar sogar international.
Ein anderer Punkt sind jedoch die hohen Kosten für die Digitalisierung. Was mit geeigneten Geräten anfängt, erstreckt sich über teure Software bis hin zu Speichermedien und anderem digitalen Zubehör. Ob Deutschland hierfür schon das nötige Kleingeld hat, bzw. es einsetzen möchte ist eine andere Frage. Fakt ist jedoch, dass es hier noch großes Potenzial gibt.
Das Fundament für das alles existiert also schon – jetzt muss nur noch an der Umsetzung gearbeitet werden.